Beseitigung von Staustufen
| Wehre und andere Bauwerke behindern Fische und Wassertiere ebenso wie sie die Verbreitung von Pflanzen hemmen. Um Artenvielfalt in Flora und Fauna zu erhalten, müssen Staustufen beseitigt werden. Eine besondere Ausnahme: Beim Schloss Gesmold kann das Wehr nicht beseitigt werden, so dass die Verbindung zwischen Alte Else und Else anderweitig geschaffen werden muss. |
|
|
|
Uferaufweitungen
Zur Beseitigung der Flussgeraden und Trapezprofile werden Uferzonen abgeflacht, Versiegelungen entfernt, neue Oberflächen-Profile angelegt. So können sich feuchtigkeitsliebende Pflanzen und Tiere ansiedeln. Die Fließdynamik im Fluss verändert sich.
|
|
Anlage von Blänken, Renaturierung der Altarme
 |
Das Gelände entlang der Else ist flach geneigt und hat entlang des Flusslaufes nur eine geringen Höhenunterschied aufzuweisen. Die Niederung ist an manchen Stellen bis zu 500 m breit, so dass die Else wie ein Tal wirkt. Blänken und Tümpel müssen Elemente dieser natürlichen Landschaft werden. Dort finden Fische, Amphibien, Insekten und andere Lebewesen Entwicklungsorte. Sie wiederum bieten Wat- und Wiesenvögeln Nahrung, so dass sich die Artenvielfalt vergrößert. |
|
|
Entwicklung extensiver Landwirtschaft
Beim Grünland entlang des Flusses wird auf einen erhöhten Stoffeintrag verzichtet; landwirtschaftliche Flächen in wachsender Anzahl werden auf schonende Weise genutzt. Die Veränderung des Bodens beim Nährstoff- und Feuchtigkeitsgehalt bringt fast vergessene Pflanzenarten wieder an ihren natürlichen Standort zurück. Insekten und Amphibien folgen ihnen ebenso wie Zug- und Wiesenvögel.
|
|
Auwaldbereiche
Aufforstungen und Maßnahmen zur Waldentwicklung werden mit den für die Niederung natürlichen Pflanzen vorgenommen. Die Ansiedlung von typischen Gehölzen für Feuchtgebiete und Waldränder fördert die Biotopvernetzung.
|
|