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Meller Glockenspiel - Melle klingt gut!


Aus dem Meller Kreisblatt vom 29. Dezember 2010

Vorschau Artikel Vereinsgründung

Aus dem Meller Kreisblatt vom 23. August 2010

Glockenspiel Zeitungsbericht


Das Projekt

Der Klang des alten Glockenspiels hatte sich von Jahr zu Jahr verschlechtert. Sachverständige stellten gravierende Verschleißerscheinungen an den Glocken fest. Eine Sanierung war nicht mehr möglich. Mit Unterstützung von Fachleuten erarbeiteten der Ortsrat Melle-Mitte ein Konzept für ein neues Glockenspiel. International anerkannte Sachverständige begleiteten das Projekt.
Rathaus

Das Instrument

Das neue Glockenspiel kann mit zwei Techniken gespielt werden. Eine Variante funktioniert mittels einer Computerautomatik. Für die automatische Spielanlage werden Melodien gespeichert und zu festgelegten Zeiten gespielt. Damit können alle bekannten und vertrauten Melodien auch zukünftig vom Meller Rathausturm erklingen. Als zweite Variante ist ein Stokkenklavier installiert worden. Dieses außergewöhnliche Klavier, das eine direkte Verknüpfung mit den Glocken besitzt, macht das neue Glockenspiel zu einem Richtigen Instrument. Es ermöglicht eine konzertante Spielweise über drei Oktaven.
Glockenturm Rathaus Die Geschichte

Die Geschichte des Glockenspiels im Meller Rathaus ist ein herausragendes Beispiel für bürgerschaftliches Engagement. Begründet wurde es durch John Kruse, der im Jahre 1858 von Melle nach Amerika auswanderte. Aus Verbundenheit mit seiner alten Heimat vermachte er der Stadt Melle einen hohen Geldbetrag für die Anschaffung eines Glockenspiels. Das Glockenspiel mit 24 Glocken wurde am vierten Adventssonntag 1924 eingeweiht. Im August 1942 mussten die Glocken als Metallreserve abgeliefert werden. Sie wurden für die Kriegsrüstung eingeschmolzen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wünschten sich die Meller Bürger ein neues Glockenspiel und seit dem 1. Juli 1951 erklingt es wieder vom Meller Rathausturm. Es wurde erneut von Bürgern der Stadt finanziert.


Die Einweihung

Die Einweihung des neuen Meller Glockenspiels findet am Sonntag, 22. August 2010 um 17 Uhr auf dem Rathausplatz statt. Nach einem ökumenischen Gottesdienst erklingt das neue Glockenspiel.

Das Besondere

Die Silhouette Melle-Mittes wird von zwei Kirchtürmen geprägt. Beide Kirchen, in direkter Nachbarschaft zueinander, beherbergen Orgeln aus dem frühen 18. Jahrhundert, die kunstgeschichtlich und orgelhistorisch zu den bedeutsamsten Schöpfungen des Barock im Osnabrücker Land zählen. Beide Kirchen nehmen das Rathaus mit dem Glockenspiel in ihre Mitte. Zwei bedeutende barocke Orgeln und das neue Glockenspiel mit dem Stokkenklavier führen zu einem einzigartigen „Dreiklang“ der Instrumente.
Plakat Glockenspiel

Glockenspiel Entwurf Denkmal Buschhausen Melle zum Klingen bringen

Die Meller Bürgerinnen und Bürger können weiterhin spenden und damit das neue Glockenspiel unterstützen. Firmen oder Privatpersonen haben bei Spenden ab 50 Euro auf Wunsch die Möglichkeit, namentlich auf einem Glockenspieldenkmal verewigt zu werden. Dieses wird auf dem Rathausvorplatz bestehend aus einer Glocke des alten Glockenspiels und einem Sockel installiert.

Spendenkonto:
Kontonr: 113 266
Kontoinhaber: Stadt Melle
Stichwort „Glockenspiel“
Kreissparkasse Melle BLZ: 265 522 86

Fragen beantwortet:
Stadt Melle Heike Wiesemann
Schürenkamp 16
49324 Melle
Tel.:05422/965-260
E-Mail: h.wiesemann@stadt-melle.de


 
 
Stadt Melle | Schürenkamp 16 | 49324 Melle
Telefon 0 54 22 / 9 65 -0 | Fax 0 54 22 / 9 65 -348 | eMail

(kein Zugang im Sinne des § 3a VwVfG)